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UMTS Internet - Fragen & Antworten


Bereits seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit sich mobil in das Internet einzuwählen. Hierzu werden die in Deutschland oder auch im Außland vorhandenen Mobilfunknetze verwendet.

Aufgrund der rasanten Entwicklung der Technik werden auch die Geschwindigkeiten beim mobilen Surfen immer besser.

Früher surfte man meist nur per GPRS Geschwindigkeit, was in etwa mit einem Modem Zugang am heimischen PC zu vergleichen war. Heute bieten die Mobilfunknetze mit UMTS bzw. HSDPA Geschwindigkeit sogar Surf Geschwindigkeiten auf dem Niveau eines 6 MBit/s DSL Anschlusses an.

Erfahren Sie nachfolgend, was Sie zum mobilen Surfen alles benötigen und lassen Sie sich die wichtigsten Begriffe aus der mobilen Welt erklären!

Frage: Was benötige ich zum mobilen surfen?

Zum mobilen Surfen benötigt man:
- eine SIM Karte von einem Mobilfunkanbieter mit der Datendienste möglich sind
- ein USB-UMTS Stick (Modem) für GPRS/UMTS, wo die SIM Karte eingesetzt werden kann
- alternativ: ein datenfähiges Handy
- ein Notebook/PC an dem der UMTS-USB Stick (Modem) angeschlossen werden kann

Bei einer SIM-Karte handelt es sich um eine Art Chipkarte, welche den Benutzer mit dem Mobilfunknetz bekannt macht. Jedes Handy und jedes Datenmodem (z.B. UMTS-USB Surf Stick) benötigt diese Karte, um mit dem Mobilfunknetz kommunizieren zu können. Sie wird in die jeweiligen Geräte in einen Kartenschacht eingesteckt.



Frage: Was bedeutet GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA/HSUPA ?

GPRS: GPRS steht für General Packet Radio Service. Es handelt sich dabei um den ersten paketorientierten Übertragungsstandard in den Mobilfunknetzen. Dieser wird in den heutigen Mobilfunknetzen immer noch verwendet. Eine Verbindung kommt mit GPRS - Geschwindigkeit zu Stande, wenn keine schnelleren Verbindungen verfügbar sind. Dieses ist meist in ländlichen Regionen der Fall. Eine GPRS Verbdindung erreicht in etwa die Geschwindigkeit von einem Modem oder ISDN, was vor dem DSL Zeitalter der normale Weg war, um sich mit dem Internet zu verbinden.

EDGE: EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution. Es handelt sich dabei im Prinzip um eine Erweiterung des GPRS Standards. Mit EDGE ist es möglich auch in Gegenden (z.B. im ländlichen Raum) schneller im Internet zu surfen, als nur mit GPRS. EDGE wird heute in den Gegenden eingesetzt, wo ein Ausbau von schnelleren Netzen nicht wirtschaftlich ist, man jedoch dem Benutzer trotzdem die Möglichkeit geben möchte mit in der Praxis bis zu 4-facher ISDN Geschwindigkeit über das Mobilfunknetz zu surfen. EDGE wird inzwischen Flächendeckend von T-Mobile angeboten. T-Mobile ist z.Zt. dabei das EDGE Netz weiter auszubauen. So sind seit Ende Dezember 2008 Downloadraten von bis zu 260 kBit/s (normal 240 kBit/s), sowie im Upload 220 kBit/s (normal 110 kBit/s) im T-Mobile Netz möglich. 260 kBit/s entspricht in etwa 4-5 facher ISDN Geschwindigkeit. Die anderen Netzbetreiber bauen Ihre Netze z.Zt. noch mit EDGE aus - eine flächendeckende Verbreitung ist hier jedoch noch nicht gegeben. (Stand 12/2008)

UMTS: UMTS steht für Universal Mobile Telecommunications System. UMTS ist ein komplett neuer Mobilfunkstandard, welcher auch oft unter dem Namen 3G als Nachfolger der bisherigen Technik bezeichnet wird. UMTS ist inzwischen in allen deutschen Mobilfunknetzen, wenn auch nicht flächendeckend, verbreitet. Mit UMTS lassen sich mobile Datenübertragungsraten auf DSL-Niveau erreichen. Für die Nutzung von UMTS zur mobilen Datenübertragung werden am Markt USB-UMTS Sticks, Notebookkarten, sowie UMTS Router vertrieben. Aber auch viele moderne Handys unterstützen bereits den UMTS Standard, so dass man auch sein vorhandenes Handy unter Umständen schon als Daten-Modem verwenden kann, ohne weitere Hardware anschaffen zu müssen.

HSDPA/HSUPA: HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung des UMTS Standards, welcher Download Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s über das Mobilfunknetz erlaubt.
HSUPA steht für High Speed Uplink Packet Access. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Erweiterung des UMTS Standards, allerdings für den Upload. HSUPA ermöglicht in den Mobilfunknetzen in Deutschland heute Upload Raten von bis zu 1,45 MBit/s.
Beide Standards sind innerhalb des UMTS Netzes noch nicht vollständig verfügbar. Die Netzbetreiber Vodafone und T-Mobile sind hier jedoch mit Ihrem Netzausbau am weitesten, so dass besonders in Ballungsräumen extrem schnell gesurft, aber auch Daten, wie z.B. Fotos, im Internet hochgeladen werden können.



Frage: Was bedeutet z.B. 10 GB Datenvolumen

Die meisten mobilen Internet Anbieter haben auch auf Ihre Flatrates ein Datenlimit. Ab diesem Limit wird die Übertragungsgeschwindigkeit meist auf Modem/ISDN Niveau gedrosselt. Aber auch bei Volumentarifen gibt es immer ein Limit für die zu übertragenden Daten. Wir geben Ihnen nachfolgend ein paar Beispiele, was Sie mit welchem Datenvolumen im Internet machen können:

1 GB (entspricht 1024 MB)
  • 1.000 Mal "Tagesschau in 100 Sekunden" ansehen
  • 104.000 Text-E-Mails
  • Download von rund 200 Musik-Titeln
  • 10 GB (entspricht 10240 MB)
  • 10.000 Mal "Tagesschau in 100 Sekunden" ansehen
  • 1.040.000 Text-E-Mails
  • Download von rund 2000 Musik-Titeln
  • Ein 1 GB Tarif ist in der Regel ausreichend für normales surfen. Bei dem 1 GB Tarif von Simyo erhalten Sie sogar eine eMail/SMS bei überschreiten des Volumens. Einen 5-10 GB Tarif wählen Sie für intensives surfen bei dem Sie z.B. auch häufiger Downloads durchführen wollen. Die 5-10- GB Tarife sind meist als Flatrate gekennzeichnet, da Sie bis 5 oder 10 GB mit voller Geschwindigkeit surfen können. Danach berechnet Ihnen der Netzbetreiber häufig keinen weiteren Gebühren, senkt jedoch die Geschwindigkeit auf ISDN-Niveau (64 kBit/s). 5-10 GB Flatrate Tarife finden Sie in der Kategorie "Flatrates UMTS, HSDPA" auf unserer Seite.